Ana Miyaki ist neue Stipendiatin des Kyoto Art Center Residenzprogramms 2026 und verbringt eine 8-wöchige Residenz im Quartier am Hafen.
Ana Miyaki ist eine in Japan geborene Bildhauerin und Performancekünstlerin. Was sie in ihrem täglichen Leben und in ihrer Arbeit schätzt, ist die Verbundenheit mit vergänglichen Dingen: der Geschmack einer Sardine, der schnell verschwindet, das Gefühl eines frisch gewaschenen Hemdes, ein beängstigender Traum, den sie beim Aufwachen wieder vergisst, sowie eine „Traumhaftigkeit“, die nur einen Augenblick anhält. Dieses Flüchtige versteht sie zugleich als Mittel und als Zweck, die sich überlagern, während sie das tägliche Leben immer wieder neu durchlebt.
In letzter Zeit interessiert sie sich besonders für Archivierungsmethoden innerhalb der Performancekunst und wird in Köln zu verschiedenen Archiven forschen. Die Tage dieser Residency werden mithilfe der Tagebuchmethode in Performances umgesetzt, deren Archiv im Werk „Sculpture for Preservation and Revitalization“ aufbewahrt wird. Sie hofft, ihre Arbeit bis Ende Februar präsentieren zu können.

