In einem leerstehenden Hallenkomplex im Deutzer Hafen Köln zeigen Sous Sol und das Quartier am Hafen 30 Positionen zeitgenössischer Kunst der Sparten Malerei, Skulptur, Fotografie, Film und Tanz/Performance. Die Pop-Up-Ausstellung wird in gemeinsamer Kollaboration kuratiert: 15 Künstler:innen wurden durch Sous Sol und 15 Künstler:innen aus dem Quartier am Hafen durch eine hausinterne Jury ausgewählt. Die Ausstellung wird von einem Musikalischen Rahmenprogramm begleitet. Sonntag findet ein Kindertag statt!
Herzlich möchten wir euch zur Eröffnung am 10.10. um 19:00 Uhr einladen. Die Ausstellung findet von Freitag bis Sonntag 10.10.-12.10.2025 statt.
Rahmenprogramm
Freitag 10.10.2025
19:00 h Eröffnung
19-24 h C:Mone / Aru Akksion / DJ Denuf
21:00 h Performance
Samstag 11.10.2025
Sa 16-17 h Musik
Sa 17:00 h Twit One Beatset
Sa 19:00 h FIEDLER / BREZZO / OPEK Groove Impro
Sonntag 12.10.2025
So 15:00 h Band aus Poll
So 16:00 h DJ
Öffnungszeiten: Fr 10.10. 19-24 h / Sa 11.10. 16-21 h / So 12.10. 14-18 h
Location: Deutzer Hafen, Poller Kirchweg 13, 50679 Köln
Künstler:innen aus dem Quartier am Hafen
Andreas Bausch
Der mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnete Maler hat sich mit seiner Malerei ein Gegenüber geschaffen, welches nicht auf ihn hört. Andreas Bausch optimiert seine Ohnmacht, macht sie zum Stilmittel und Ausdruck seiner Persönlichkeit. Sein Atelier ist ein Laboratorium der Analyse und Neuschöpfung im unaufhaltsamen Jetzt.
Michael Baumann
Michael Baumann ist Komponist, Konzept- und Medienkünstler und arbeitet gemeinsam in Kollektiven. Unter anderem entwickelte er die interaktive Skulptur „Negua“ und die kinetische Skulptur „Aurora“.
Heiner Binding
Ein Bild muss manchmal eine Zumutung sein, auch ein Gestrüpp, in dem man sich verirren kann; jedenfalls muss es sich einträufeln oder hineinschleichen in das Gedächtnis, und während man es malt, muss man das irrwitzige Gefühl haben, dass ebenso alles wie auch gar nichts von ihm abhängt.
Philipp Dreber
Philipp Dreber beschäftigt sich mit Formen, die aus Bewegung, Schwingung und Verdichtung hervorgehen. Seine Skulpturen sind eingefangene Spannungsfelder – klar, reduziert und zugleich voller Dynamik. Zentrales Motiv ist die Frage nach Information als Impuls, der Form entstehen lässt: ein ordnendes Prinzip, das in natürlichen wie gesellschaftlichen Prozessen zu Strukturen und Bewegungsmustern führt.
Antonia Gruber
Antonia Gruber, 1993 in Remscheid geboren, lebt und arbeitet in Köln. Sie absolvierte 2020 als Meisterschülerin bei Prof. Ute Mahler und Ingo Taubhorn an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin. 2022 war sie Gaststudentin an der Kunstakademie Düsseldorf.
Julia Gruner
Julia Gruner lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Köln. Sie studierte Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Katharina Grosse. Ihre künstlerische Arbeit wurde mit verschiedenen Preisen und Stipendien ausgezeichnet.
Simone Kieltyka
Simone Cita Kieltyka ist als Tänzerin/Performerin, Tanzdozentin und Choreografin tätig. Ihr besonderes Interesse gilt dem Thema „Humor, Bewegungswitz und Skurilität“, „Different Dynamics“ sowie den vielfältigen menschlichen „Begegnungen“ in der Darstellenden Kunst.
Tessa Knapp
Tessa Knapp lebt in Köln und arbeitet raum- und zeitbasiert mit medialen Apparaten, Bewegtbild, Ton, Stimme, Text, Licht, Körper und Raum. Sie bindet intermediale, performative und partizipative Praktiken in ihre Prozesse ein.
Patricia Koch
Die Objekte von Patricia Koch sind im Innern erspürte Form. Der Körper ist Gefäß. Nehmen Sie die volle Ausdehnung der runden Form am Bauch wahr und dann wie sich die Form von der Kugel aus abrupt öffnet oder sich zum Oval in die Länge zieht.
Stefan Seelge
Stefan Seelge erforscht in seinen Werken biomorphe Formen und urbane Strukturen, die gekonnt zwischen Abstraktion und Figuration balancieren. Inspiriert wird er dabei vornehmlich von der amerikanischen und japanischen Popkultur seit den 80er Jahren sowie von klassischen Hobbys wie der Cineastik, Comics und Videospielen, aber auch Terraristik und Botanik.
Mira Siering
In meiner skulpturalen Arbeit erfasse ich abformend landschaftliche und anthropogene Erhebungen, die ich im intuitiven Prozess zu eigenständigen Körpern erweitere. Bezüge zu geologischen und ökologischen Vorgängen, der Koexistenz von Menschen und anderen Lebewesen sind Eckpfeiler meiner Praxis.
Caroline Streck
Caroline Streck ist Künstlerin aus Köln, deren abstrakte Malerei intime Erfahrungen und emotionale Zustände auf eine offene, nicht-narrative Weise artikuliert. Farbe, Fläche und Form werden dabei zu Trägerinnen körperlich-räumlicher Verbindungen.
Yoana Tuzharova
Yoana Tuzharova arbeitet medienübergreifend und ortsspezifisch. Sie beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Praxis mit der Schnittstelle von Technologie und traditionellen Kunstformen wie Malerei und Skulptur. Elektrisches Licht verbindet sie mit klassischen Materialien und Verfahren, um Transformationsprozesse sichtbar zu machen.
Anne Weyler
Amorphe Organismen und Strukturen bilden häufig den Ausgangspunkt für die künstlerische Recherche, wobei die Idee eines Organismus ohne Trennung zwischen Kopf und Körper eine zentrale Rolle spielt. Ihr Fokus liegt auf dem Hier und Jetzt, nicht auf Vorausschau oder Geschichte. Empfindung steht vor Intellekt.
Annette Wesseling
Die Arbeiten von Annette Wesseling richten sich auf die Visualisierung ephemerer Erscheinungsformen. In temporären Versuchsanordnungen bringt sie verschiedene Medien mit natürlichen Umwelteinflüssen zusammen.

