Wir freuen uns bekannt zu geben, dass Maria Pfrommer das diesjährige Programm im Ausstellungsraum Q18 mit vierteljährlichen Ausstellungen kuratieren wird.
Ausstellungsreihe „Let’s talk about the art world“
Die vierteilige Ausstellungsreihe „Let’s talk about the art world“ beleuchtet künstlerische Positionen, die sich kritisch mit den Mechanismen des Kunstmarktes auseinandersetzen, und nimmt dabei ein zentrales Spannungsfeld in den Blick: Künstler:innen, Kurator:innen und Vermittler:innen sind Teil eines Systems, das sie zugleich – häufig aus existenziellen, politischen oder ethischen Gründen – hinterfragen.
Jede Ausstellung widmet sich einem spezifischen Aspekt der Kunstwelt, darunter die Rolle von Künstler:innen als Akteur:innen, ökonomische Strukturen und Wertzuweisungen im Kunstmarkt, Ausgrenzungsmechanismen sowie interdisziplinäre Perspektiven; gezeigt werden Installationen, Performances, Textarbeiten, partizipative Formate und ortsspezifische Interventionen.
ARTXPRESS
Ergänzend erweitert der „ARTXPRESS“ den Ausstellungsraum in die Stadt: Ein Auto mit einem kleinen Kunstwerk an Bord lädt zufällig zusteigende Fahrgäste zu einem spontanen Austausch über Kunst ein und verbindet performative Praxis mit Vermittlung im öffentlichen Raum, während das Projekt mit einem ironischen Augenzwinkern gängige Klischees über Künstler – etwa den bekannten Pommesbudenwitz – aufgreift und zugleich reale Prekarität sowie Unsicherheiten im Kunstbetrieb thematisiert. Auf diese Weise eröffnet die Ausstellungsreihe einen Diskussionsraum, der den Austausch über Sichtbarkeit, Macht, Wert und Klassismus in der Kunstwelt sucht.
Über die Kuratorin
Maria Pfrommer (*1998, Calw) ist Künstlerin, Kuratorin und Kunstvermittlerin. Sie leitet den kommunalen Projektraum Putte in Neu-Ulm und entwickelt interdisziplinäre Ausstellungsformate, die experimentelle, partizipative und multisensorische Ansätze verbinden. Sie studierte Freie Kunst (Bildhauerei) an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Stephan Balkenhol und Corinne Wasmuht, parallel Kunst- und Architekturgeschichte (BA) am Karlsruher Institut für Technologie sowie Kulturvermittlung (MA) an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Ihre kuratorische Praxis versteht sie als forschenden Prozess, der klassische Ausstellungsmodelle hinterfragt und Vermittlung als Bestandteil des kuratorischen Konzepts begreift. Ein Fokus liegt auf raumbezogenen und ortsspezifischen Formaten, sowie auf der Auseinandersetzung mit Strukturen innerhalb des Kunstsystems.
Die Ausstellungsreihe wird von dem Kulturamt der Stadt Köln, der RheinEnergie Stiftung Kultur und dem Quartier am Hafen gefördert.



