Simohammed Fettaka

KÜNSTLERISCHES VORHABEN

In der Residenz Köln-Marakkesh arbeiten die in Österreich geborene und in Köln lebende Künstlerin Evamaria Schaller und der marokkanische Künstler Simohammed Fettaka zusammen. Die Kooperationsprozesse werden in einer öffentlichen Präsentation dargestellt. Das Austauschprogramm wird unterstützt durch das Queens Collective aus Marokko und das Quartier am Hafen und die Stadt Köln.

VITA

Simohammed Fettaka (*1981 in Tanger, Marokko) arbeitet multidisziplinär. Er lebt und arbeitet in Casablanca, Marokko und Paris, Frankreich. Als Künstler und Autodidakt nahm Fettaka an der Sommerakademie-Programm der Pariser Filmhochschule Femis`s (Ecole Nationale Supérieure des Métiers de l’Image et Son) teil und gründete 2008 das „Nachia Cinema Festival“ in Tanger. Seine Dokumentar- und Experimentalfilme befragen die Beziehung von Representation, Individualität und Politik. Daneben arbeitet Simohammed Fettaka als Bildender Künstler an Fotoserien, Collagen, Installationen und Performances, die in verschiedenen Gruppenausstellungen, wie z.B. in Muhka in Antwerpen, Centre Pompidou in Paris, Old Truman Brewery in London gezeigt wurden. 2014 nahm er an der 5. Marrakech Biennale teil und stellte im Rahmen seiner Residency „Des artistes dans la cité : l’art en travail (Artists in the Projects : Art at Work) in MuCEM in Marseille aus. 2015 produzierte und präsentierte er im Auftrag der Stadt Bordeaux und betreut von Catherine David seinen ersten Langfilm „Une vie mineure“, inspiriert von dem Besuch des deutschen Schriftstellers und Philosophen Friedrich Hölderlin in Bordeaux.

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