Rückblick: Ana Miyaki – Stipentiatin Kyoto Art Center


Wir blicken zurück auf die spannende Zeit mit der Künstlerin Ana Miyaki. Als Stipendiatin des Kyoto Art Center Residenzprogramms 2026 verbrachte sie eine 8-wöchige Residenz im Quartier am Hafen. 

Ein Rückblick der Künstlerin auf die Residenz in Köln: „Dank der herzlichen Unterstützung aller Beteiligten und der Menschen vor Ort konnte ich mich trotz der begrenzten Zeit mit so vielen Dingen wie möglich auseinandersetzen, sodass es für mich eine äußerst bereichernde und erfüllende Zeit war. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Besuch des Industriearchivs, zu dem mich Andreas geführt hat. Auch die Eindrücke und Erfahrungen aus meiner Recherche – das, was ich dort gesehen und gehört habe – wirken bis heute nach und lassen mich vermuten, dass sie in zukünftige Arbeiten einfließen werden. Ein weiteres unvergessliches Erlebnis war die Präsentation meiner Performance im Ausstellungsraum Q18 zum Abschluss meines Aufenthalts. Derzeit bereite ich mich darauf vor, die in Köln entwickelte Performance auch in Japan zu zeigen.“

Ana Miyaki ist eine in Japan geborene Bildhauerin und Performancekünstlerin. Was sie in ihrem täglichen Leben und in ihrer Arbeit schätzt, ist die Verbundenheit mit vergänglichen Dingen: der Geschmack einer Sardine, der schnell verschwindet, das Gefühl eines frisch gewaschenen Hemdes, ein beängstigender Traum, den sie beim Aufwachen wieder vergisst, sowie eine „Traumhaftigkeit“, die nur einen Augenblick anhält. Dieses Flüchtige versteht sie zugleich als Mittel und als Zweck, die sich überlagern, während sie das tägliche Leben immer wieder neu durchlebt.