Frames of extended proximities – Gustavo Gomes

Freitag, den 19.06.2020 um 19 Uhr

Zwei Räume werden dem Publikum vorgestellt, “The Safe” und “The Connected”. In einem der Räume wird eine Projektion der Tanzperformance gezeigt, im anderen Raum findet das Live-Stück statt. Der Zuschauer wird mit einer erweiterten Körperrealität konfrontiert, in der die Präsenz des Performers obsolet und allgegenwärtig ist, da sein Geruch, der Klang der Performance und “Online”-Versionen von ihm bestehen bleiben, wenn der Performer den Raum verlässt.

Auch im LIVE STREAM einsehbar um 19 Uhr und 21.15 Uhr.

Inspiriert von den Prothesen und Körpererweiterungen der deutschen Künstlerin Rebecca Horn und den neuen Formen von Internetverbindungen bleibt diese Arbeit eine Reflexion über Isolation, die Notwendigkeit und Angst vor Berührung, die Ängste vor Vernetzung und die Übersetzung von Zuneigung durch Technologie.

In diesem multimedialen Performance-Stück wird die Nähe des Performer-Körpers als Online-Einheit oder als physische Form als Einheit gezeigt. Immer erweiternd, kommunizierend und die Ängste des Immer-Seins schaffend.

Konzept und Performance: Gustavo Gomes
Musik: Kama von Michalis Paraskakis

(photo: András Dobi)