Date me Digital – Olga Fedorova, Robert Olawuyi, Pascal Sender – Virtual Body

Die letzte Ausstellung in der Reihe Date me Digital widmete sich dem digitalen Körper. Wie greifen die Künstler*innen mit unterschiedlichen digitalen Techniken den Menschen auf? Was unterscheidet diese Darstellung von unserem Abbild und unserer vertrauten Umgebung?

Die Ausstellung eröffnete Digital am 8.01.21 um 18 Uhr unter folgendem Link:

virtualbody.qah.koeln

Screenings:

10.01: Natalia Jordanova
17.01: Theo Triantafyllidis
24.01: Julie Béna

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Olga Federova kreiert in ihren Animationen und Lentikulardrucken virtuelle Körper in uns vermeintlich, bekannten Räumen. Federova greift in ihrer Arbeit auf kunsthistorisches Formvokabular zurück und verknüpft dies mit Symbolen unserer Zeit. Die Künstlerin hat in Brüssel Kunst studiert und lebt dort. Für die Ausstellung entwickelt die Künstlerin eine ortsspezifische virtuelle Animation und neue bewegte Bilder.

Pascal Sender hat an der Kunstakademie Düsseldorf und der Royal Academy of Arts in London studiert. Der Künstler verbindet analoge Malerei mit virtueller Bilderfahrung. Mit dem Handy erwachen seine Bilder und entfalten sich im digitalen Raum. In der Schau verbindet der Künstler verschiedene Darstellungsformen des Körpers. Virtuell erarbeitete Figuren treten in einen Dialog mit seiner malerischen Geste. Sender zeigt zudem eine neue Plastik, die mit Hilfe eines 3D Druckersentstanden ist.

http://pascalsender.com/

Robert Olawuyi

Der Künstler entwickelt Videoinstallationen, die sich oft an der Grenze von Figuration und Abstraktion befinden und in denen Wahrnehmung als Besinnungsprozess sichtbar wird. Wenn das Videomaterial mithilfe eines Aufnahmegerätes entsteht, ist es irrelevant, ob es selbst aufgenommen oder gefunden wurde. Seine Bedeutung entsteht erst im Prozess der digitalen Bearbeitung. Robert Olawuyi begreift den Videoloop als ausgedehntes Moment der Erkenntnis, der die Idee der linearen Zeit aufbricht. Das Werk The Ladder präsentiert einen Körper, der aus vielen kleinen Kugeln gebaut ist und eine Leiter emporsteigt.


Die Ausstellung wird gefördert durch die Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und dem Quartier am Hafen.