Kategorie: Q18

  • Kurator 2018: Michael Stockhausen

    Michael Stockhausen studierte Kunstgeschichte sowie Literaturwissenschaften und lehrt seit 2014 am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn mit den Schwerpunkten moderne und zeitgenössische Kunst sowie Kunsttheorie. Er arbeitete u.a. für die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, das August Macke Haus und absolvierte sein wissenschaftliches Volontariat am Bonner Kunstverein. Dort betreute er das Peter Mertes Stipendium sowie Ausstellungsprojekte z.B. mit […]

  • Performance, Kollaboration, Prozess Nr.4

    Unter dem Titel Performance, Kollaboration, Prozess zeigte die Kuratorin Jari Ortwig im letzten Format der Ausstellungsreihe 2017 drei Performances: Sophia Seiss “The Present of the Absent” Mit ihrer Abschlussarbeit am ZZT in diesem Jahr brachte Sophia Seiss am 27.10.2017 drei Tänzerinnen auf die „Bühne“, nunmehr jedoch als virtuelle Präsenzen. Bewegung und Körperlichkeit sind hier stark reduziert, […]

  • Janneke van der Putten – Directed to the sun

    Vocal Performances / Audio-Visuelle Installation „Ich sehe meine Interventionen als Teil der Landschaft, woran die gesamte Umgebung und ihre Kontexte beteiligt sind.“ Janneke van der Putten „Directed to the Sun“ war eine Stimm-Performance und audio-visuelle Installation der niederländischen Künstlerin und Vokalistin Janneke van der Putten. Die Arbeit entstand 2015 und wurde in Köln als „work […]

  • Thomas Musehold … kurze Leben, angetroffen im Zufall der Bücher und der Dokumente

    „Diesem wurzelspitzenähnlichen Gebilde fehlen zwei grundlegende Bestandteile. An der Spitze fehlt die Kalyptra (Wurzelhaube) und im Inneren das Plerom (Zentralzylinder). Die Oberfläche ist von glatter Natur, die Wurzelhaare fehlen vollkommen. Der oberirdische und unterirdische Teil wird durch einen Wulst getrennt…“ (M. Wernado, Diplombiologe)

  • Performance Archive (phantom cigarette) – Performance Art Archive / The Black Kit und Ivan Cheng

    Mit der ersten Ausstellung „Archive Performance (phantom cigarette)“ erfolgte eine Annäherung an den Begriff der Performance im Allgemeinen und an das Archivieren von Performance im Speziellen. Impulsgebend war hierbei das im Quartier am Hafen ansässige „Performance Art Archive“, das 1981 unter dem Namen „Schwarze Lade / Black Kit“, als eine „organisch ständig wachsende Ideenbank“ (www.asa.de) entstand und inzwischen zahlreiche Dokumente, Portfolios, Zeitschriften, Bücher sowie Video- und Audiomaterial zur internationalen Performance- Kunst beherbergt.

  • Kuratorin 2017: Jari Ortwig

    Sie studierte Kunstgeschichte und Romanistik in Erlangen-Nürnberg und an der Universitá degli Studi di Torino, Italien. Nach einem wissenschaftlichen Volontariat an der Kunsthalle Düsseldorf erhielt sie das Kuratorenstipendium smax auf Schloß Ringenberg. Von 2012-15 leitete sie den Ausstellungsraum VITRINEN in Köln und reiste mit einem Stipendium des Goethe-Instituts 2015/16 nach Brasilien/Kolumbien. Zuletzt war sie als […]

  • Vanja Smiljanić & Lukas Marxt – Echos from the SKY

    Auf die Einladung hin, eine Duo-Arbeit für die Ausstellungsreihe im Quartier zu entwickeln, konzipierten die Künstler Vanja Smiljanić & Lukas Marxt aus einigen bereits vorhandenen Arbeiten eine Szenerie, die den Raum in eine fast wissenschaftlich anmutenden Forschungslabor verwandelte und den Besucher mit visuellen und akustischen Eindrücken gleichermassen konfrontierte. Es entstand in der Collaboration ein Zusammenspiel aus […]

  • Tanja Goethe & Christian Odzuck – Terrassino Poll

    Der Ausgangspunkt für Terrassino Poll ist sehr konkret. Als Baumaterial fungieren Kunststoffhocker, wie sie im außereuropäischen Raum allgegenwärtig als lose Arrangements in der Stadt anzutreffen sind. Durch diese entstehen selbstentwickelte Freiräume mit einer hohen informellen urbanen Qualität.

  • Sabine Bokelberg & Bert Didillon – Ideal X

    In der Entscheidungstheorie gibt es eine Entscheidungslogik, die in Situationen der Ungewissheit eingesetzt werden kann. Sie nennet sich Effectuation. Anstatt Ziel- und Zukunftsorientiert zu handeln, gehen die Akteure von den gegebenen Umständen, den verfügbaren Mitteln und den eigenen Möglichkeiten aus. Zufälle und Unerwartetes werden hierbei als Möglichkeit erwogen und können in den Arbeitsprozess einfliessen. In diesem Sinne ließen sich […]

  • Jessica Twitchell & Thomas Straub – THE ASSEMBLING WHITE SMOKE

    The Assembling White Smoke – der montierte weisse Rauch so der Titel der ersten gemeinsamen Ausstellung von Jessica Twitchell und Thomas Straub. Für die Ausstellung im Q 18 entwickeltenTwitchell und Straub gemeinsam eine raumgreifende Arbeit. Mit einem architektonischen Ansatz errichteten sie einen schamanistischen Bau, der sein illusionistisches Dasein ganz von selbst unterwandert. Hierbei bezogen sich die Künstler auf […]

  • Kuratorin 2016: Linda Nadji

    Linda Nadji (*1972 in Teheran im Iran) lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Köln. Nach einem Designstudium an der Fachhochschule Aachen und einer Schauspielausbildung am Zentrum für Schauspiel und Tanz in Köln, studierte sie von 2006 bis 2011 Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf. Ihre Studien schloss sie als Meisterschülerin von Prof. Hubert Kiecol […]

  • Frank Weidenbach & Ralf Werner – Textum

    Frank Weidenbachs Zeichnungen ergeben sich aus sich kreuzenden Linien, die das gesamte Blattformat füllen und ein engmaschiges Liniennetz bilden. Diese Linien verweisen auf nichts. Sie sind –in orthogonaler Strenge- nur was sie sind und bilden eine Struktur, eine Fläche, ein Textum. Es sind Linien, die -dicht an dicht- entweder mit dem Lineal gezogen werden, oder […]

  • Wendelin Bottländer & Bianca Voss – Höhere Gewalt

    Höhere Gewalt kann im doppelten und dreifachen Wortsinn vieles bedeuten. Bereits der Titel spiegelte die subtil-subversive Mehrdeutigkeit wieder, die für die Arbeiten von Bianca Voss und Wendelin Bottländer kennzeichnend ist. Höhere Gewalt ist per Definition das hereinbrechende, unvorhersehbare Schadensereignis, die unabwendbare Katastrophe, vielleicht aber auch der unvorhersehbare, unabwendbare Glücksfall. Höhere Gewalt kann aber auch als […]

  • Taka Kagitomi, Michel Sauer & Christian Schreckenberger – Strumenti

    Wunderkammer Manche Topoi der zeitgenössischen Ausstellungspraxis lassen sich universell einsetzen und werden, dank ihrer biegsamen metaphorischen Tragweite und ihres zugleich bildhaften und diffusen Charakters, für alle möglichen Diskurse verwendet. Der Künstler als Alchemist, die Kunst als Sichtbarmachung des Unsichtbaren oder das Museum als Tempel bilden einige dieser rhetorischen Figuren, die in den verschiedensten Kontexten aufgerufen werden können und (fast) […]

  • Nora Hansen & Lorenzo Pompa – Multiversum

    MULTIVERSUM Die Gesamtheit der Parallelwelten. Erst durch den Kontakt dieser Welten wurde das Spezielle sichtbar und die Gesetzmäßigkeiten klar unterscheidbar: Was man sah wirkte einmal glatt, unnahbar und schnelllebig, das andere Mal roh, zeitlos und elementar. Die beiden Welten standen sich gegenüber. Jede in sich geschlossen und doch reagierten sie aufeinander. Sie zogen sich an und stießen sich ab. Diese […]

  • Kuratorin 2015: Katharina Maderthaner

    Katharina Maderthaner (*1982) studierte bis 2014 an der Kunstakademie Düsseldorf. Die Bildhauerin und Malerin ist seit 2010 auch kuratorisch tätig (u.a. “raum für vollendete tatsachen”, Düsseldorf und “Vitrine” im Künstlerverein Malkasten, Düsseldorf). Ihr kuratorisches Interesse gilt singulären Künstlerpositionen, die in Gruppenausstellungen möglichst unerwartet und elementar aufeinandertreffen und die in dieser Kollision entweder fusionieren oder sich umso […]

  • Katerina Kuznetcowa & Alexander Edisherov – Des Illus Ion

    Im Rahmen Ihrer Ausstellung Des Illus Ion realisieren Katerina Kuznetcowa und Alexander Edisherov ein dreidimensionales Triptychon, das sich vom Inneren Ausstellungsraum zum Außengelände des Atelierhauses zieht. Inhaltlich begeben sie sich mit drei Skulpturen auf die Suche nach einer bildnerischen Antwort auf bestehende Rätsel der Kultur- und Naturwissenschaften: Sie beschäftigen sie sich mit der Art und […]

  • Simon Rummel & Tina Tonagel – Erholung an Bord

    Kuratiert von Lisa Bensel & Theresa Nink Drei selbsterdachte Instrumente verwandelten das Q18 in einen langsam changierenden und sich stetig verändernden Klangraum, der die Besucher einlud, zu verweilen. Ohne definierten Anfang und gesetztes Ende spielten sich die motorenbetriebenen Musikmaschinen selbst und generierten eine sich kontinuierlich verwandelnde Klang- und Lichtsituation, die einerseits unvorhersehbar, andererseits in ihrer […]

  • Alwin Lay & Lorelinde Verhees – The Wavering Stage

    So wie Mike Lacey’s Comic ‘X-Ray Specs‘, spielte auch die Ausstellung ‘The Wavering Stage’ mit ihrem asymmetrischen Informationsvorsprung gegenüber der Umwelt. Der Blick der Zuschauer auf der Couch – auf dem Motiv der Einladungskarte – entspricht dem Blick durch die Röntgenbrille von Lacey’s jungem Protagonisten Ray. Mit einer medialen Transformation des gesamten Ausstellungsraumes und einhergehender […]

  • Elisabeth Oertel – Handle with care … Handle don’t care

    Im Spagat zwischen Abenteuer und Geborgenheit, zwischen dem Alltäglichen und dem Extremen, den Dingen und dem Loslassen beförderte Elisabeth Oertel die Tiefe und die Irrsinnigkeit der Objekte und des Lebens an eine Oberfläche. Die, gleich einem Action-painting, aus Glasfäden gezeichnete Skulptur „594 km“ ist ein lebendiges Gebilde. Es thematisiert den Zerfall, die Unarchivierbarkeit und den […]