act

Félicia Atkinson, Jonathan Baldock, Johanna Bruckner, Liesel Burisch, Vajiko Chachkhiani, Inga Danysz, FORT, Paul Geelen, Thomas Geiger, Emma Haugh, Emma Heidarsdóttir, Krõõt Juurak, Annika Kahrs, Anton Kats, Hassan Khan, Lyubov Matyunina, Christoph Medicus, Noor Nuyten, Simon Pfeffel, Mary-Audrey Ramirez, Alex Martinis Roe, Egill Sæbjörnsson, Marinella Senatore, Disco Flaming Star, Nora Turato, Kat Válastur, Luca Vanello, Franziska Windisch, Aimée Zito Lema u. weitere

Eröffnung: Freitag, 15.März 2019 um 19.30 Uhr
Kuratorin: Julia Thiemann

Ausstellungsdauer: 16.März bis 7.April 2019
Öffnungszeiten: Sonntags von 14 – 17 Uhr und nach Absprache (Tel 0152.56190502)

Finissage: 7 April 2017 ab 15.30 Uhr

Die Ausstellung „act“ im Q18 in Köln präsentierte etwa 30 internationale Künstler*innen, die die Kuratorin Julia Katharina Thiemann für dieses besondere Ausstellungsformat einlud, neue künstlerische Instruktionen zu kreieren.
Dabei lag der Fokus der sprachlichen Instruktionen auf einem Handeln und Reflektieren der Rezipient*innen, die die Handlungsanweisungen ausführten. Hierdurch wurde das Verhältnis von Künstler*in, Werk, Rezipient*in, Idee und Ausführung in den Fokus gerückt. Fragen der Autorschaft, Entgrenzung aktueller Kunstformen und kreativer Formfindung konzeptueller Ansätze wurden dabei aufgeworfen. Dadurch gerieten nicht zuletzt auch Fragen der Betrachterposition und Partizipation in den Blick.

Künstlerische Handlungsanweisungen basierten auf Sprache als Instrument und Material der Kunst. Das Verhältnis von Konzept und Ausführung wurde jeweils neu ausgehandelt und war dabei prozesshaft und situativ von den Anwesenden mitgeprägt. Die Art der Instruktionen dieser Auswahl künstlerischer Arbeiten stellte eine Bandbreite unterschiedlicher Ansätze dar, die jeweils der Arbeitsweise der Künstler*innen entsprachen. Performativ oder intrinsisch ausgeprägt, mit oder ohne Publikum regten die künstlerischen Instruktionen nicht nur zu Handlungen und Gedanken an, sondern forcierten dabei Reflexionen zu übergeordneten gesellschaftlich sowie individuell relevanten Thematiken, die sich in dieser Künstlerauswahl oftmals auf eine genaue Wahrnehmung des spatiellen und sozialen Umraumes, sowie auf körperliche Erfahrungen, das Verhältnis von Körper und Geist, die Präsenz von Stimme, Bewegungen, Verkörperung und intersubjektive Austauschmöglichkeiten bezogen.

Foto: Alessandro De Matteis